Der Akademische Rat
Karl-Friedrich Schinkel  und JGS
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SchadowGesellschaft e.V.

Internationales Forum für Kunst, Bildung und Wissenschaft

Gemeinnützige Körperschaft

gegr. 1985

Verein3

Nach der Berufung als Akademischer Rat

der Schadow-Gesellschaft :

n werden Sie zu einer jährlichen Ratsversammlung an einem Wochenende mit öffentlicher feierlicher Überreichung Ihrer Ratsurkunde und Fachvorträgen von Ratsmitgliedern eingeladen.

n bekommen Sie zwei Mal jährlich ein Mitteilungsblatt über Aktivitäten von Ratsmitgliedern.

n werden Sie im öffentlichen Ratsverzeichnis auf unserer Internetseite genannt.

n bekommen Sie alle Mitteilungen und Einladungen der Schadow-Gesellschaft.

n haben Sie das Recht, Persönlichkeiten für die Wilhelm-von-Schadow-Medaille vorzuschlagen, die sich in besonderem Maße um Kunst oder Kultur verdient gemacht haben.

n haben Sie das Vorschlagsrecht für weitere Ratsmitglieder

n als Akademischer Rat sind Sie auch Fördermitglied der Schadow-Gesellschaft.

Nach der Gründung des Akademischen Rates der Schadow-Gesellschaft hat das Präsidium beschlossen, posthum Akademiker der Familie Schadow in diesen aufzunehmen.

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Dr. Aron Gumperts

(10. Dezember 1723 - 10. April 1769

Aron Salomon Gumpertz (auch: Gumperz, Gomperz, 1723-1769)
Bildquelle: Titelblatt von Gumpertz’ medizinischer Inaugural-Dissertation (1751), nach einer Kopie in der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel

Gumperts

 

Der "jüdische Gelehrte, welcher nebst der Arzneygelahrtheit in der Mathematik und Philosophie gute Kenntnisse hatte und auch die neueren Sprachen, besonders die französische und englische verstand und sprach" (F. Nicolai), war der Freund und Mentor Moses Mendelssohns und ist vor allem als solcher in Erinnerung geblieben. Seine Lebenslinien kreuzten sich mit denen d’Argens’ in den 40er und 50er Jahren des 18. Jahrhunderts – er wirkte als Sekretär von Maupertuis und soll diese Funktion auch eine Zeitlang für d’Argens wahrgenommen haben. Im Herbst 1749 schlug Euler ihn Maupertuis als neuen Redakteur für den im Auftrag der jüdischen Gemeinde und der Akademie der Wissenschaften von Berlin hrsg. Almanach juif vor. Gumpertz war außer mit Mendelssohn auch sehr eng mit d’Argens’ Freund Louis de Beausobre verbunden, der sein Kommilitone an der Viadrina war und in seinem Promotionsverfahren 1751 als Opponent fungierte. Die wenige überlieferte Information zu Gumpertz ist in den gängigen Nachschlagewerken zur Judaistik (z.Bsp. Encyclopedia Judaica, Berlin 1931, Bd. 7, Sp. 520 und Encyclopedia Judaica, CD-ROM-Ausgabe [Artikel von Michael Graetz und Henry Wasserman]; Jüdisches Lexikon, Berlin 1927, Bd. 2, S. 1293 ; Allgemeine Deutsche Biographie Bd.10, Leipzig 1879, S. 212 [Artikel von Ludwig Geiger]; Biographie Universelle ancienne et moderne de Michaud [Bd. 27, Artikel Mendelssohn, von Friedlaender]) und in den biographischen und bibliographischen Darstellungen zu Mendelssohn und Lessing nachgewiesen. Hans Lausch zitiert in seinem Aufsatz "A. S. Gumpertz und die Académie Royale des Sciences et Belles-Lettres in Berlin" (Bulletin des Leo Baeck Instituts 88 (1991), S. 11-26) einen Brief Gumpertz' an Gottsched vom 15. Dezember 1747, in dem es heißt: „Insonderheit ist die Gnade des Herrn Marquis d’Argens gegen mich, welcher fast täglich theils in seinem Hause, theils in meinem eigenen, mir das Vergnügen seiner Gelehrten Unterredungen gegönnet, den allerwenigsten Gelehrten allhier in Berlin unbekannt“ (S. 13). D’Argens erwähnt Gumpertz in der « Lettre Vingt-quatrième sur les poètes hébreux » seiner Histoire de l’esprit humain (Bd. 10, Berlin 1767, S. 321 : « Il y a à Hambourg un Medecin nommé Gumpert qui a beaucoup de connoissance & d’érudition ».

Detlef Döring: Der aufgeklärte Jude als aufgeklärter Deutscher. Aron Salomon Gumpertz, ein jüdischer 'Liebhaber der Weisheit' in Korrespondenz mit Johann Christoph Gottsched. In: Bausteine einer jüdischen Geschichte der Universität Leipzig. Hrsg. von Stephan Wendehorst, Leipzig: Leipziger Universitätsverlag, 2006, S. 451-471. (Leipziger Beiträge zur Jüdischen Geschichte und Kultur ; 4)

  • Aaron Samuel Gumpertz, geboren 1723 in Berlin, aus einer reichen Familie, vielleicht der erste deutsche Jude, der nach einer wahrhaft deutschen Bildung trachtete und durch dieses Streben von großer Einwirkung auf seine Glaubensgenossen wurde. Er war schon in seinem frühesten Alter von seiner frommen Mutter zum Rabbiner bestimmt und erhielt die für diesen Beruf erforderliche Unterweisung von polnischen Schulmeistern. Doch fand er unter diesen in Israel Moses aus Samosz, einem scharfsinnigen Mathematiker und tüchtigen Philosophen in den von ihm geübten Wissenschaften einen trefflichen Lehrer. Aber auch noch andere, für seine Bildung förderlichere Verbindungen erhielt der junge Mann wol durch Beziehungen des elterlichen Hauses zu anderen Kreisen. Er besuchte philosophische Disputationen christlicher Lehrer, zu deren Verständniß die Kenntniß der lateinischen Sprache nöthig war, und erlangte Einblick in die schönen Wissenschaften durch seine Stellung als Secretär bei Marquis “dArgens, dem litterarischen Freunde Friedrich des Großen (oben Bd. I. S. 521 ff.), und bei Maupertuis. So vorgebildet schrieb dann der Jüngling an den damaligen Meister der deutschen Dichtkunst, Gottsched, einen Brief (8. März 1745, muß aber wol heißen 1743), des Inhalts, er wolle in seinem Hause in Leipzig die begonnenen Studien fortsetzen. Die Verbindung Gumpertz’ mit Gottsched dauerte auch nach dem ersten Briefe, welchen Gottsched freundlich und herablassend beantwortet haben wird, fort. G. betheiligte sich sogar an den litterarischen Streitigkeiten im Gottsched’schen Sinne, indem er ihm (15. December 1747) ein (ungedrucktes) „Schreiben an Doris“ zuschickte, das meist gegen Rost’s Vorspiel, theils auch gegen den Aesthetiker Meier gerichtet war. In diesem, wie auch in einem späteren Schreiben (9. October 1748) stellte er in Auessicht, daß d’Argens seine Spöttereien gegen die deutsche Litteratur (wahrscheinlich sind die in den Lettres juives, Br. 115, La Haye, 1738, Bd. III, S. 322–31 enthaltenen gemeint) öffentlich zurücknehmen werde. Doch ist eine derartige Erklärung nicht erfolgt. 1751 schickte G. an Gottsched seine (medicinische) Dissertation: „De temperamentis“, auf Grund deren er am 19. März 1750 in Frankfurt a. O. zum Doctor promovirt worden war. Aus dem Plane, bei Gottsched zu studiren, wurde zwar nichts, vielmehr studirte G. dann, wol im Auslande, Medicin, die er aber nie praktisch ausübte, und trieb Mathematik, blieb jedoch dabei dem Studium der hebräischen Sprache getreu und schrieb einen Supercommentar zu einem Commentar Aben Esra’s, sowie einen hebräischen Ueberblick über alle Theile der Wissenschaft. So hat er sich dadurch, daß er als Erster die Schranken niederriß, welche die wissenschaftlich strebenden Juden von den Christen trennten, nicht geringes Verdienst erworben, noch bedeutender wird er aber durch den Umstand, dass Moses Mendelssohn, wie dieser selbst bekennt, von ihm „Geschmack an den Wissenschaften und einige Anleitung erhielt“. G. scheint es auch gewesen zu sein, der die erste Bekanntschaft zwischen Lessing und Mendelssohn vermittelte. Später lebte er in Hamburg, wo er sich verheirathete und 1770 gestorben ist.
  • Vgl. L. Landshut, Die Gegenwart, Berlin 1867, S. 318 ff. L. Geiger, Geschichte der Juden in Berlin, I. S. 65 fg. Danzel, Gottsched und seine Zeit, Leipzig 1848, S. 333–37.

Friedrich Gottlieb Schadow (Vater von Albert Dietrich Schadow)

(28. Juli 1761 - 2. Oktober 1831)

Königlicher Hofbaurat, Direktor der Königlichen Schlossbaukommission, Theaterinspektor, Zeichner.

Mitglied der Akademie zu Berlin, königlicher Hofbaurat und Direktor der königlichen Schlossbaukommission. Auch Mitglied der Akademie in St. Petersburg.

Prof. Dr. Johann Gottfried Schadow

(20. Mai 1764 - 27. Januar 1850)

Königlicher Hofbildhauer, Meister aller Skulpturen, Direktor der preußischen Akademie der Künste, Karikaturist, Graphiker und Zeichner.

1830 Ernennung zum Ehrendirektor der Philosophie durch die Berliner Universität

1838 Verleihung des Roten Adlerordens 2. Klasse mit Brillianten anlässlich seiner 50-jährigen Mitgliedschaft in der Akademie der Künste

1842 Verleihung des Ordens Pour le mérite für Wissenschaft und Künste

Prof. Dr. Friedrich Benjamin Schadow

(8. September 1765 – 19. Januar 1845)

Professor für Logistik an der Militärakademie in Berlin

Prof. Dr. Friedrich Wilhelm von Schadow-Godenhausen

(6. September 1788 - 19. März 1862)

Professor der Berliner Akademie, Direktor der Düsseldorfer Akademie, Begründer der Düsseldorfer Schule

Für seine künstlerischen Verdienste wurde Friedrich Wilhelm Schadow am 20. Januar 1843 in den erblichen preußischen Adelsstand erhoben und erhielt das Adelsprädikat als Ritter von Schadow-Godenhausen.

Albert Dietrich Schadow

(2. Mai 1797 - 5. September 1869)

Architekt, Oberhofbaurat, Zeichner

Er reiht sich in den Kreis der preußischen Architekten ein, welche ihre Kräfte der vom König Friedrich Wilhelm IV. angeregten Bautätigkeit widmeten

1826 zum Hofbauconducteur ernannt, wurde er im folgenden Jahre nach Ablegung der Baumeisterprüfung Hofbauinspector und war dann in Potsdam tätig.

Im Jahr 1847 zum Hofbaurat ernannt, gehörte er seit 1849 der Akademie der Künste an, wurde 1854 Mitglied der technischen Baudeputation und 1859 Oberhofbaurat.

Dr. med. Johann Prosper Philipp

(10. März 1811 – verst.)

Medizinalrat – Augenarzt

Prof. Eduard Julius Friedrich Bendemann

(3. Dezember 1811 – 27 Dezember 1889)

Wurde im Jahre 1838 als Professor der Kunstakademie nach Dresden berufen

Prof. Hans Schadow

(8. Januar 1862 - 16. Oktober 1924)

Professor an der Dresdner Kunstakademie, Kunst- und Porträtmaler, Schriftsteller, Diplomat.

Dr. phil. Paul Schadow

(2. Juni 1866 – 03. Dezember 1930)

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Weitere Akademische Räte der Schadow-Gesellschaft

Dr. phil. Richard Landwehrmeyer

(26. November 1929 - 06. Januar 2006),

Generaldirektor der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz bzw. der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz von 1987 bis 1995.

Besondere Verdienste erwarb sich Dr. Landwehrmeyer nach 1989 durch die erfolgreiche Vereinigung der über Jahrzehnte getrennten Hälften der Staatsbibliothek im Ost- und Westteil Berlins.

Zuvor war Dr. Landwehrmeyer von 1972 bis 1987 Direktor der Universitätsbibliothek der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.

 Herr Dr. phil. Richard Landwehrmeyer, war stets ein Kenner, Bewunderer und Förderer der Schadows.

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Die Alte Akademie in Düsseldorf

 

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